Er sieht aus wie eine Mischung aus einem Replikator und einem dieser seltsamen Geräte, mit denen der Augenoptiker das Sehvermögen testet. Doch bekommt man von ihm weder einen „Earl Grey, heiß“ noch wird man gefragt, ob es „schärfer oder nur schwärzer wird“. Dafür gibt es schwarz auf weiß ein PDF – die ThULB hat endlich einen Bücherscanner!
von Kalilan
Die Bedienung ist simpel und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Buch aufklappen, ein Tastendruck, ein Blitz, PDF erstellt. Das Ganze um ein Vielfaches schneller als Kopieren und zudem kostenlos [sic!]. Weitere Vorteile: Die Bücher werden geschont, da man sie nicht mehr am Genick packen und gewaltsam auf die Glasscheibe pressen muss, und die Texte lassen sich viel einfacher an andere weitergeben. So hilft „book2net“ wie eine Art kleiner Bruder von R2D2, die studentische Papierflut in Grenzen zu halten.
Wer das Gerät erstmal nur unverbindlich ausprobieren möchte, muss sich allerdings beeilen: Die Testaufstellung endet bereits am 11.12.! Wie es danach weitergeht, hängt u.a. davon ab, wie intensiv „book2net“ genutzt wird. Also: Mit den Händen abstimmen und bis zum 11.12. schon einmal alles einscannen, was ihr für die Magister- oder Bachelorarbeit braucht – und das ersparte Geld dann in einen Earl Grey in der ThULB-Cafete oder eine neue Brille investieren!
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